Tierarztpraxis Sandersdorf

Ingo Schmidt  praktischer Tierarzt

Aktuelles

Aufgepasst Hühnerbesitzer

Am Samstag, den 13.07.2019 zwischen 9.00 Uhr und 9.30 Uhr, geben wir den Hühnerimpfstoff ab.

Nur mit Voranmeldung und Nennung der genauen Anzahl der Hühner möglich.

Die Anmeldung bitte per E-Mail an: istierarztpraxis@freenet.de oder per Telefon: 03493-822119



Achtung! Die Grannenzeit beginnt dieses Jahr früher!


Was ist eine Granne?

Es sind Ähren von verschiedenen Getreidesorten, die (normalerweise) im Hochsommer heranreifen.


Warum sind sie so gefährlich?

Die Grannen haben eine harte und scharfe Spitze, sowie kleine Wiederhacken, mit denen sie sich in unterschiedlichen Körperregionen unserer tierischen Begleiter bohren können.

Häufig bohren sich Grannen in Pfoten, Ohren, Nase und Auge. Der Körper unserer lieben Vierbeiner reagiert mit Entzündung, Abszessen und Eiterbildung. Das ist sehr schmerzhaft.

Wie kann ich meinen Vierbeiner davor schützen?

Bei den derzeitigen Temperaturen haben die Grannen Hochsaison. Deshalb sollte man besonders achtsam sein. Hohe Wiesen und Wege, an denen die Gräser wachsen, sollten gemieden werden. Nach dem Spaziergang sollte das Tier kontrolliert werden.

Vor allem: Ohren, Augen, Pfoten (zwischen den Zehen), Nase, Mund, Achselhöhlen, Genitalbereich.

Nach dem Spaziergang das Tier bürsten und mit der Hand über das Fell streichen um mögliche Wiederhacken zu erkennen.

Die Haare im Zwischenzehenbereich (vor allem bei langhaarigen Vierbeinern) kürzen und die Haare auf der Innenseite von Schlappohren sollten kurz geschnitten werden.

Wie erkenne ich, dass mein Tier eine Granne hat?

Mögliche Symptome sind Lahmheit, starkes Kratzen oder Belecken der betroffenen Region, Kopfschütteln und Kopfschiefhaltung, Augenausfluss, geschwollene Augen, häufiges und starkes Niesen, Nasenausfluss.

Was ist zu tun, wenn mein Tier eine Granne hat?

  • Wenn eine Granne im Fell des Vierbeiners hängt, vorsichtig entfernen.
  • Wenn die Granne schon im Körper steckt, oder der Verdacht besteht, dass das Tier eine Granne hat, sollte umgehend der Tierarzt aufgesucht werden.
  • Wenn sich Grannen einmal in den Körper gebohrt haben, kommen sie durch die Wiederhacken nicht von allein wieder raus. Je länger die Granne im Köper verbleibt, desto größer können die Folgeprobleme werden, da die Grannen tiefer wandern können.



Die Zeckenzeit beginnt wieder 

 

Draußen steigen die Temperaturen langsam, die ersten Blumen blühen und die Knospen fangen an zu sprießen.

Aber nicht nur die Pflanzenwelt erwacht aus ihrem Winterschlaf, auch die kleinen fiesen Parasiten werden langsam wach.

Bluthungring von dem Winter, lauern die Zecken nicht nur in Wäldern und Parks, sondern auch im heimischen Garten, Hecken, Sträuchern und im hohen Gras. Dort warten sie geduldig auf Ihre nächste Beute.


Zecken sind nicht nur lästige kleine Spinnentiere, sie können auch auf Menschen und Tiere gefährliche Krankheitserreger übertragen, die tödlich sein können. Bereits nach kurzer Zeit können Krankheitserreger übertragen werden.

Für das Tier sind Anaplasmose, Babesiose, Borreliose, Ehrlichiose, FSME und Hepatozoonose von Bedeutung.

Deshalb ist es wichtig ein gutes Zeckenschutzpräparat anzuwenden.




Neufassung der TÄHAV (tierärztlichen Hausapothekenverordnung)

Der Tierarzt Ralph Rückert klärt Sie in seinem Blog über die neue TÄHAV auf.

www.tierarzt-rueckert.de/blog



Kaninchenimpftag:



Speziell für Ihre lieben Kaninchen findet in unserer Praxis einmal im Monat ein Kaninchenimpftag statt. Da wir an diesem Tag einen Sammelimpfstoff verwenden, können wir die Impfung für Ihre kleinen Langohren etwas günstiger anbieten.

Der nächste Kaninchenimpftag findet am Donnerstag den  27.06.2019 in der Zeit zwischen 15 Uhr und 18 Uhr statt.