Tierarztpraxis Sandersdorf

Ingo Schmidt  praktischer Tierarzt


Aktuelles: Am Samstag, den 18.06.2022 findet keine Sprechstunde statt.

Brut- und Setzzeit

Denkt bitte daran, dass wir gerade mitten in der Brut- und Setzzeit sind.

In Sachsen-Anhalt geht sie vom 01. März bis 15. Juli.

In dieser Zeit müssen Hunde an der Leine gehalten werden. Bitte immer und ohne Ausnahme. Hunde können für tragende Wildtiere und auch für Jungtiere gefährlich sein. Aber auch für Hund und Halter kann es brenzlig werden, wenn der Hund Sauen mit Frischlingen aufstöbert.


Bis Juli verwandelt sich Wald, Feld und Flur in eine Kinderstube. Die Bache bringt 6-8 Frischlinge in "Wurfkessel" zur Welt. Das Nest ist mit Moos, Blättern und Gras gepolstert und schützt den Nachwuchs vor der feuchten Witterung.

Feldhasen bringen ihren Nachwuchs in einer flachen Mulde, der "Sasse", zwischen Ackerfurchen oder hohem Gras zur Welt. Sie lassen ihren Nachwuchs überwiegend allein und kehren nur zum Säugen zurück.

Das Federkleid der Rebhuhn- und Stockentenküken ist perfekt an die Umgebung angepasst. Bei Gefahr verharren sie regungslos.

Vermeintlich verwaiste Tierkinder nicht anfassen oder mitnehmen. Der menschliche Geruch bleibt an ihnen haften und sie werden aus falschverstandener Tierliebe zu Waisen. Informiert den zuständigen Jäger bzw. das Ordnungsamt über eure Entdeckung.

Deshalb: ob zu Fuß oder mit dem Rad, bleibt auf den festen Wegen. Hier nehmen euch Wildtiere nicht als Gefahr wahr und ihr stört weder Muttertier noch Nachwuchs.

Eure lieben Vierbeiner in dieser Zeit immer an der Leine führen. Den Hund stört die Leine nicht. Für unsere Wildtiere kann sie Leben retten.




Achtung! Die Grannenzeit!

Was ist eine Granne?

Es sind Ähren von verschiedenen (Wild-) Getreidesorten, die (normalerweise) im Hochsommer heranreifen.

Durch die Trockenheit wird es jedes Jahr früher.


Warum sind sie so gefährlich?

Die Grannen haben eine harte und scharfe Spitze, sowie kleine Wiederhacken, mit denen sie sich in unterschiedlichen Körperregionen unserer tierischen Begleiter bohren können.

Häufig bohren sich Grannen in Pfoten, Ohren, Nase und Auge.

Der Körper unserer lieben Vierbeiner reagiert mit Entzündung, Abszessen und Eiterbildung.

Das ist sehr schmerzhaft.


Wie kann ich meinen Vierbeiner davor schützen?

Bei den derzeitigen Temperaturen haben die Grannen Hochsaison. Deshalb sollte man besonders achtsam sein.

Hohe Wiesen und Wege, an denen die Gräser wachsen, sollten gemieden werden.

Nach dem Spaziergang sollte das Tier kontrolliert werden.

Vor allem: Ohren, Augen, Pfoten (zwischen den Zehen), Nase, Mund, Achselhöhlen, Genitalbereich.

Nach dem Spaziergang das Tier bürsten und mit der Hand über das Fell streichen, um mögliche Wiederhacken zu erkennen.

Die Haare im Zwischenzehenbereich (vor allem bei langhaarigen Vierbeinern) kürzen und die Haare auf der Innenseite von Schlappohren sollten kurz geschnitten werden.


Wie erkenne ich, dass mein Tier eine Granne hat?

Mögliche Symptome sind Lahmheit, starkes Kratzen oder Belecken der betroffenen Region, Kopfschütteln und Kopfschiefhaltung, Augenausfluss, geschwollene Augen, häufiges und starkes Niesen, Nasenausfluss.


Was ist zu tun, wenn mein Tier eine Granne hat?

Wenn eine Granne im Fell des Vierbeiners hängt, vorsichtig entfernen.

Wenn die Granne schon im Körper steckt, oder der Verdacht besteht, dass das Tier eine Granne hat, sollte umgehend der Tierarzt kontaktiert werden.

Wenn sich Grannen einmal in den Körper gebohrt haben, kommen sie durch die Wiederhacken nicht von allein wieder raus.

Je länger die Granne im Köper verbleibt, desto größer können die Folgeprobleme werden, da die Grannen tiefer wandern können.





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Lesen Sie zu diesem Thema den interessanten Blog Eintrag von Ralph Rückert.


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